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SUMMARY:Deutscher Online-Hotel-Kongress
DESCRIPTION:Hotel der Zukunft\nBERLIN. Den gestressten Gast empfangen be
 ruhigende Farben im Zimmer\, der Teppich im Flur hilft ihm\, den Spa-B
 ereich zu finden\, und die Tischnachbarn im Restaurant hat er sich selbst 
 ausgesucht – solche Szenarien lassen sich aus Christian Rätschs Vision 
 für das Hotel der Zukunft ableiten\, die der Marketing-Leiter KMU der T
 elekom Deutschland beim Deutschen Hotelkongress in Berlin vorstellte. Die 
 Leitfrage: Wie sieht vernetztes Leben und Arbeiten im Hotel in zehn Jahren
  aus? Eines steht für Rätsch fest: Die Hoteliers werden von der Digitali
 sierung abhängig sein und sollten „den digitalen Footprint ihrer Kunden
  lesen können“. Das Netz mache keinen Halt mehr vor Lebensräumen\, dig
 itale und analoge Welt würden miteinander verschwimmen\, so der Telekommu
 nikationsexperte. Megatrends wie die Individualisierung der Angebote und d
 er Wunsch der Menschen\, Inhalte mit anderen zu teilen\, seien richtungwei
 send: „Ich glaube\, dass das Thema Community – auch wenn es jetzt scho
 n wieder einen Abgesang auf Social Media gibt – uns weiter begleiten wir
 d.“ Wie sieht es nun konkret aus\, das Hotel der Zukunft? Rätsch zeich
 net die Konturen: Da ist die Rede von flexiblen\, „smarten“ Zimmern\, 
 die sich in Temperatur und Stimmung automatisch den Bedürfnissen des Ga
 stes anpassen\, und von Bettwäsche\, die meldet\, wann sie schmutzig ist.
  Zur Zeitung aus der Heimat und der Lieblingsmischung aus dem Sortiment vo
 n „Mymüsli“ zum Frühstück kommt nun also noch die Lieblingsfarbe im
  Zimmer hinzu. Versteht sich\, dass der Gast die Musik hört\, die er selb
 st mitgebracht hat. Seine Rechnung bezahlt er über die neuen mobilen En
 dgeräte. Und merkt der Gast – wieder daheim – dass der rote Sessel au
 s der Lobby perfekt in sein Wohnzimmer passt\, kann er das Möbelstück im
  Internet erstehen. Das Hotel als Verkaufsfläche – ein neues Geschäfts
 modell. Weitere Stichworte: Community Hubs und Virtualisierung. Sprich: G
 äste werden ihr Hotel nach den Menschen auswählen\, die es besuchen\, un
 d Holografie holt den Geschäftspartner vom anderen Ende der Welt visuell 
 an den Tisch. Wer weiß\, vielleicht kann man mit dem Hotel der Zukunft so
 gar das Weltall erschließen? Aber so weit muss man gar nicht denken\, um 
 den rasanten technischen Fortschritt im Hotelalltag zu erkennen. Schon heu
 te wirkt die digitale Technik auf die Phasen Hotelauswahl\, Aufenthalt und
  Heimkehr ein. Der Gast verlässt sich bei der Wahl seines Hotels zunehmen
 d auf die Meinung seiner Freunde\, im Netz geht er auf Schnäppchenjagd. D
 ieses Verhalten hat neue Portale ins Leben gerufen: Auf Guestmob.com und W
 antmegetme.com gibt es günstige Raten und Upgrades. Mithilfe von Klout.co
 m belohnen Hotels meinungsbildende Gäste für ihre Online-Bewertungen und
  geteilten Hotelfotos. Während des Aufenthalts hilft digitale Technik –
  beispielsweise eine App mit Navigationsfunktion – bei der Orientierung.
  Und nach der Abreise bekommt der Gast über Facebook und Twitter Nachrich
 ten und Bilder vom Hotel zugeschickt. Eines jedoch kann die Technik nicht:
  Menschen ersetzen. Dazu Rätsch: „Die Digitalisierung hat ihre Grenzen.
  Wir brauchen reale Angebote und reale Atmosphäre.“ Melanie Lechner
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